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Hohntor

Hohntor Das Hohntor, das sich am südlichen Teil der Stadtmauer befindet, ist unumstritten das Wahrzeichen von Bad Neustadt. Das 34 Meter hohe Tor, das seinen Namen von der mitteldeutschen Bedeutung von "Einhegung" hat, wurde in den Jahren 1578/79 im Auftrag von Fürstbischof Julius Echter errichtet.Baumeister war der aus Salz stammende Valtin Klein.

 Auffallend an der Gestalt des sechsgeschossigen Bauwerks sind die Renaissance Giebel; ein typisches Zeichen der damaligen Zeit. Auf der Außenseite des Hohntors begrüßt über der Durchfahrt eine barocke Kiliansfigur den Ankömmling.Kilian

 Im fünften Stockwerk befindet sich ein Gußerker, der weniger der Dekoration als viel mehr der Feindesabwehr diente. Von dort aus wurde nämlich heißes Pech oder Ähnliches auf Angreifer geschüttet, um diese am weiteren Vordringen in die Stadt zu hindern. Die weiteren kleinen Erker, die sich an der Südseite und im dritten Geschoß befinden, wurden als Aborterker benutzt.

 Die beiden Fußgängerdurchbrüche neben dem Torbogen wurden erst im 20.Jahrhundert, nämlich in den 30er und 60er Jahren, hinzugefügt.

 Betritt man durch das Hohntor die Stadt, so befindet man sich auf der historischen Handelsstraße Hamburg - Rom, die hier entlang führte. Als Gegenstück zum Hohntor und als weiteres Zufahrtstor entlang dieser Straße diente das Spörleinstor, welches jedoch in den Jahren 1846/48 abgerissen wurde, um besseren Zugang zur Stadt zu ermöglichen. Nur noch zwei Gedächtnispfeiler erinnern heute an seinen Standort.

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